Pommes-Berge durch Corona

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Die Corona Krise lässt den Pommeskonsum einbrechen. Gut für die Gesundheit – schlecht für die Bauern?!

Die Arte Dokumentation zeigt wie die Corona-Krise zur Kartoffel-Krise wird.

„Die Corona-Pandemie bringt auch die Pommes-Frites-Produktion zum Stillstand. Mit der Absage von Großveranstaltungen und Restaurants auf Sparflamme brechen die wichtigsten Absatzmärkte von Pommes einfach weg. Zwei Milliarden Kilo Kartoffeln finden so keine Abnehmer mehr. Kartoffelbauern und Pommes-Frites-Fabriken stehen vor dem Ruin und damit eine gesamte Branche.“ arte Sendungsbeschreibung.

Die Reportage ist auf arte bis zum 02.12.2020 online abrufbar. Einfach auf das arte Logo oder hier klicken.

Die zunehmende Spezialisierung im Agrarbereich funktioniert nur so lange, wie keine Störungen im System auftreten. Corona ist eine massive Störung und ein Kartoffelbauer musste tonnenweise seine Kartoffeln als Viehfutter entsorgen, da seine Pommeskartoffeln aus dem letzten Jahr entweder keinen Abnehmer fanden oder nach der langen Lagerung nicht mehr den Qualitätsansprüchen der Industrie entsprachen. Pommeskartoffeln sind besonders große Kartoffeln, die einen hohen Stärkeanteil besitzen und sich wirklich als Salzkartoffeln für normale Verbraucher eigenen.
Nicht genug der Probleme, die neue Ernte wächst und die andauernden Coronabeschränkungen lassen die Absatzzahlen bei Pommes aufgrund der fehlenden Großveranstaltunegn weiterhin im Keller bleiben.

Alles hängt mit allem Zusammen.

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