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Tipps und Tricks für leichteres leben und Arbeiten in der Küche

Küchentipp Nr. 13: Mandeln häuten und schälen

Du brauchst für dein Rezept geschälte Mandeln – da hast du aber nur die normale mit der braunen Haut.
Die Mandeln sollen blanchiert sein. Sprich ohne die braune Haut um den Kern. Und nun? Nochmal los einkaufen ?
Kein Problem im folgenden Küchentipp zeige ich dir, wie du schnell auch eine größerer Menge Mandeln gehäutet bekommst ohne die Haut von jeder Mandel einzeln abziehen zu müssen.

Du nimmst einen kleinen Topf, bringst darin Wasser zum Kochen und gibst die Mandeln hinein.

Mandeln kochen
Kurz Kochen – so löst sich sich die Mandelhaut

Die Mandeln nun für 3 Minuten leicht Köcheln lassen und abgießen.

Mandeln abtropfen lasssen
Die gekochten Mandeln im Sieb gut abtopfen lassen

Einfach zwei Handvoll der gekochten Mandeln in die Mitte eines sauberen Geschirrtuchs geben und das Geschirrtuch wie einen Sack oben zusammenfassen und die Mandeln im Geschirrtuch auf der Arbeitsfläche reiben.

Durch die Reibung im Geschirrtuch löst sich die eingeweichte Haut der Mandeln leicht ab. Zwischendurch die Haust aus dem Tuch entfernen und nochmal eine Runde rubeln und du hast deine blanchierten Madeln ohne Haut.

Küchentipp Nr. 12: Abwasch für Faule – Eingebranntes leicht entfernen

Eingebranntes aus der Auflaufform ohne Aufwand entfernen.

Du kannst mit einem Stahlschwamm oder einem Topfreiniger und Spüli loslegen und wirst mit genug Einsatz die eingebrannten Krusten entfernt bekommen. Es geht aber auch anders.

Du füllst einfach die Auflaufform so weit mit Wasser, dass alle Krusten und eingebranntes bedeckt sind gibst dann 1-2 Teelöffel Spülmaschinenpulver oder Waschmittel in die Form. Einmal umrühren damit sich alles gut verteilt und die Form über Nacht stehen lassen.

Am nächsten morgen kannst du die Form einfach mit einem Schwamm auswischen samt dem nun gelösten Verschmutzungen. Ausspülen. Abtrocknen. Fertig.

Küchentipp Nr. 11: Ich will mehr! Kräuter durch Stecklinge vermehren

Der Küchentipp ist eigentlich ein Gartentipp. Wie kann ich Kräuter und andere Pflanzen, die ich in der Küche nutze vermehren? Oder du hast bei Freunden oder dem Nachbarn Kräuter gesehen, die du auch gerne zu Hause haben möchtest. Einfach fragen, ob du ein paar Triebe abschneiden kannst und in 2 Wochen hast du dir deinen eigenen Kräuter mit Hilfe von Stecklingen gezogen. Hier können Kids prima mithelfen und ihre eignen Pflanzen ziehen.

Stecklingsbox
Die alte Kunststoffbox wird zum Gewächshaus für Kräuterstecklinge

Was sind Stecklinge?

Stecklinge sind gut ausgebildete Triebe, der zur vermehrenden Pflanze. Diese Triebe werden in die Erde gesteckt, daher der Name Steckling und sie bilden bei richtiger Pflege neue Wurzeln aus und eine neue Pflanze wächst aus dem Steckling. Kling einfach? Ist einfach!

Was brauche ich dafür?

  • ca. 10 cm lange Stecklinge von den Pflanzen, die du vermehren willst (Cola-Strauch, Rosmarin, Salbei, Wandelröschen, ….)
  • Einen Pflanzbehälter in dem die Stecklinge Wurzeln bilden können. Das kann einen Blumentopf oder ein Cherry-Tomateneimer sein, ….
  • Blumenerde (wenn du Anzuchterde hast ist gut, normale Blumenerde funktioniert ebenso)
  • Gefrierbeutel oder Frischhaltefolie zum Abdecken des Pflanzengefäßes
  • Messer oder Gartenschere

Stecklinge richtig einpflanzen

Die unteren Blätter oder kleinen Äste der abgeschnittenen Triebe werden entfernt.
So braucht der Steckling, der ja noch keine Wurzeln hat weniger Wasser und die Blätter faulen nicht in der Erde.
Du kannst auch die Spitze kürzen, dann bildet der Steckling bald mehrer neue Triebe aus.

Steckling
Cola-Kraut-Steckling kommt in die Erde

In den Pflanzbehälter kommt ca. 5 cm Blumenerde. Wichtig ist, das der Topf oder Behälter ein Loch im Boden hat, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Es kann ein Blumentopf oder auch ein Tomateneimer mit Deckel sein. Du brauchst kein Anzuchthaus kaufen – nutze was du da hast.
Die Stecklinge werden 3-4 cm tief in die Erde gesteckt und leicht angedrückt. Der Behälter muss mit einem Deckel, einem Gefrierbeutel oder Frischhaltefolie bedeckt werden, damit in deinem Minigewächshaus ein feuchtes Klima entsteht, das den Steckling vor dem Austrocknen schützt. Wenn ein Blumentopf genutzt wird eignet sich ein Gefrierbeutel, der einfach über den Topf gestülpt wird.
Der Stecklingstopf soll an einen hellen Platz ohne direkte Sonne stehen.

Stecklingsbehälter
Stecklinge Cola Strauch

Nach 2-3 Wochen kannst du die nun bewurzelten Stecklinge vereinzeln oder an wartende Freunde und Nachbarn abgeben.

Kräuter zu vermehren ist gar kein Hexenwerk. Ein Topf, ein Gefrierbeutel und ein paar Stecklinge.
Viel Erfolg beim Ausprobieren wünscht euch Alex von Schmeckentdecker.

Küchentipp Nr. 10: WOHIN MIT KRÄUTERRESTEN?

Sommerzeit und deine Kräuter auf dem Balkon wachsen viel schneller als du sie zum Kochen aufbrauchen kannst? Oder du hast einen Bund Petersilie gekauft, brauchst nur 1/3 davon und willst den großen Rest nicht wegschmeißen?
Dann mach dir deine eigenen Tiefkühlkräuter.

Kräuter einfrieren – nichts leichter als das!

Einfach die Kräuter waschen, mit der Salatschleuder trockenschleudern und dann mit einem großen Küchenmesser und der Wiegetechnik die Kräuter so klein schneiden wie du es magst. Ab in ein Schraubglas oder eine Gefrierbox und du hast noch im Herbst & Winter frische Kräuter.
luftdicht verschlossen halten sie sich bis zu 12 Monaten.

Küchentipp Nr. 9: Eiweiß einfrieren

Du hast Eiweiß übrig von der selbst gemachten Aioli oder Sauce Hollandaise?

Klar das Eiweiß eignet es sich gut für Kuchen und Baiser aber nicht immer backst du gleich.
Also wohin mit dem Eiweiß?

Einfrieren? – Ja einfrieren!

Übrig gebliebenes Eiweiß kannst du prima einfrieren. Einfach in einen Gefrierbeutel oder Gefrierbox füllen und ab in den Tiefkühler. Bei Minus 18 ° C hält sich sich das Eiweiß bis zu 10 Monate und kann nach dem Auftauen ganz normal Steif geschlagen werden. Bitte nur für Speisen benutzen, die gut durch erhitzt werden (Thema Küchenhygiene & Salmonellan, etc.)

Küchentipp Nr. 8: Das Schüttelglas – der kleine Küchenhelfer

Geschüttelt - nicht gerührt

Wenn du Salat magst, ist ein Schüttelglas genau das richtige für dich. Alle Zutaten ins Glas, schütteln und fertig ist dein Dressing. Ob Vinaigrette oder Johurtdressing, ein Schüttelglas ist der perfekte Helfer in deiner Küche. Du brauchst kein Schneebesen zum Verrühren der Zutaten und hast gleich den passenden Aufbewahrungsbehälter für übrig gebliebenes Dressing.

Das Gute daran, es kostet dich nicht mal was. Einfach ein leeres Marmeladenglas nehmen. Je nachdem für wie viele Leute du Dressing zubereitet nimmst du ein kleines oder größeres Glas.

Tipp: Da das Schüttelglas als Aufbewahrungsbehälter für das Dressing im Kühlschrank dient, kannst du gleich die doppelte Menge Dressing für zwei Tage machen und sparst Zeit.
Im Kühlschrank hält sich das frische Dressing 2-3 Tage.

Zum Weiterlesen und Weiterkochen

Feldsalat mit Granatapfelkernen
Feldsalat mit Balsamico Honig Dressing und Granatapfelkernen
Chinakohlsalat

Chinakohlsalat – knackig milder Salat, der auch Kindern schmeckt

Küchentipp Nr.7: Wohin mit dem Zwiebelrest?

Jeder kennt es. Wenn du nicht gerade für die Großfamilie kochst und Zwiebel an das Gericht kommt bleibt eine Zwiebelhälfte übrig.

Zum Wegschmeißen ist der Zwiebelrest der meist ja noch aus einer eine ganzen Hälfte besteht zu Schade und in Frischhaltefolie verpackt riecht am nächsten Tag der ganze Kühlschrank nach Zwiebel.

Glasklare Lösung

Du kannst natürlich bei Tupper schauen, die haben für alles ein Töpfchen ;-), aber im Normalfall reicht auch ein Sturzglas mit breiter Öffnung (T82=82 mm) aus. Die Seitenwände sind glatt ohne verjüngende Öffnung, ideal zum Stürzen, daher der Name Sturzglas. So bekommst du die Zwiebel problemlos wieder aus dem Glas. Oft werden in diesen Gläsern Wurst, Brotaufstriche oder Marmeladen verkauft. Also einfach beim nächsten Einkauf mal eins kaufen, leer essen und das Glas weiternutzen

Zwiebel im Glas

Den Deckel makiere ich mit einem Edding oder Aufkleber, da der Deckel den Zwiebelgeruch aufnimmt und ich ihn nicht aus versehen auf ein Marmeldenglas schrauben möchte.

Also Zwiebelreste ins Schraubglas – zuschrauben und ab in den Kühlschrank. Wenn die Zwiebel aufgebraucht ist kommt das Glas in die Spülmaschine und wartet auf die nächste Zwiebel.

Küchentipp Nr. 6: Vanillearoma selbst gemacht – Vanilleextrakt kann so einfach sein

Vanillerum – Vanilleextrakt

Die Vanilleschote in eine kleine Glasflasche (ca. 200 ml) geben und mit Rum auffüllen. 2 Wochen ziehen lassen und dann nach Bedarf 1-2 Esslöffel Vanilleextrakt davon ins Rezept geben wenn Vanillezucker im Rezept angegeben ist:
Perfekt für Kuchen und Plätzchen. Beim Backen verfliegt der Alkohl und der Vanillegeschmack bleibt, somit auch für Kinder kein Problem.

Vanille ist aber so teuer

Vanille ist neben Safran eines der teuersten Gewürze, aber die Investition lohnt sich. Gegen echte Vanille wirkt Vanilin, mit dem meist Zucker aromatisiert wird, eher penetrant und platt. Vanilin kann hinsichtlich der Blumigkeit und der aromatischen Tiefe von Vanille nicht mithalten.

Du kannst weitere Schoten zugeben, zum Beispiel die, die vorher 2-3 Wochen im Glas mit dem Zucker waren und ihn in Vanillezucker verwandelt haben. Der Alkohol löst noch den Rest Vanillearoma aus den nun harten Vanilleschoten und es braucht keine Konservierungsstoffe oder andere Zusätze.
Wenn sich die Flasche langsam leert wieder mit Rum oder anderem Hochprozentigem auffüllen. So hast du immer Vanillearoma, wenn du es brauchst.

Den Tipp habe ich von Cynthia Barcomi.

Natürliches Vanillearoma – soo gut!

Küchentipp Nr. 5 Tiefkühlkräuter machen das Leben leichter

Tiefkühlkräuter

Tiefkühlkräuter sind eine feine Sache. Geschmacklich meist besser als ihre getrockneten Freunde und bereits küchenfertig und schnell zur Hand. Im Sommer wachsen einige Kräuter auf meinem Balkon, aber spätestens im Herbst ist Ende und manchmal möchte ich nicht wegen einem Teelöffel Petersilie, die ich für ein Rührei brauche, nochmal Einkaufen gehen. Gerade eine Packung mit einer Kräutermischung ist ideal, wenn du schnell noch Salatdressing machen musst.

Daher habe ich immer einen kleinen Vorrat an Tiefkühlkräutern im Gefrierfach. Die gefrorenen Kräuter gibt es mittlerweile in jedem Lebensmittelgeschäft zu kaufen, egal ob Aldi, Edeka oder REWE . Sie sind bereits gewaschen, geschnitten und brauchen nicht viel Platz. Du nimmst nur so viel wie du brauchst, der Rest geht wieder zurück ins Gefrierfach. Einfach. Praktisch. Lecker.

Küchentipp Nr. 3: Kein Paniermehl ist auch kein Problem

Kein Paniermehl im Haus, aber dafür Cornflakes? Glück gehabt.
Alles was du dazu brauchst ist ein Gefrierbeutel und ein Nudelholz. Ein Fleischklopfer oder eine Mineralwasserflasche gehen auch.

Ein, zwei Handvoll Cornflakes in den Gefrierbeutel füllen und mit dem Nudelholz solange darüber rollen, bis die Cornflakes fein genug sind zum Panieren. Ich mag es mittelgrob, so dass auch noch kleine Stücken dabei sind. Wird dann extra kross. Funktioniert auch im Mixbecher einer Küchenmaschine.

Gibt ein herrlich krosse Panade. Eignet sich für Chickennuggets genauso wie für Fischfinger.