Autor: Alexander Franke

Küchentipp Nr. 12: Abwasch für Faule – Eingebranntes leicht entfernen

Eingebranntes aus der Auflaufform ohne Aufwand entfernen.

Du kannst mit einem Stahlschwamm oder einem Topfreiniger und Spüli loslegen und wirst mit genug Einsatz die eingebrannten Krusten entfernt bekommen. Es geht aber auch anders.

Du füllst einfach die Auflaufform so weit mit Wasser, dass alle Krusten und eingebranntes bedeckt sind gibst dann 1-2 Teelöffel Spülmaschinenpulver oder Waschmittel in die Form. Einmal umrühren damit sich alles gut verteilt und die Form über Nacht stehen lassen.

Am nächsten morgen kannst du die Form einfach mit einem Schwamm auswischen samt dem nun gelösten Verschmutzungen. Ausspülen. Abtrocknen. Fertig.

Saftiger Zwetschgenkuchen

Zwetschgenkuchen

Zwetschgen, sind vereinfacht die gesagt die kleinen Pflaumen. Sie sind oval bis eiförmig, mit einer kleinen Furche und zudem kleiner als Pflaumen. Sie haben den Vorteil, das sie gegenüber Pflaumen einen geringeren Flüssigkeitsanteil haben (der Kuchen wird nicht so matschig) und die Kerne lassen sich bei Zwetschgen leichter entfernen. Also wenn’s geht Zwetschgen nehmen.
Je nach Witterung und Sorte sind Zwetschgen von Mitte Juli bis Oktober verfügbar. Genug Zeit für einen saftigen Zwetschgenkuchen.

Das Rezept für den Hefeteig reicht für ein Backblech. Ich mache jedoch nur einen Pflaumenkuchen in einer Springform und nutze den restlichen Hefeteig für Zimtschnecken, da nicht alle in unserer Familie Pflaumenkuchen mögen. Hier unten findest du das Rezept für eine Springform als Druckversion.
Hier gibt es das ausführliche Zimtschneckenrezept.

Zutaten für eine Springform 28 cm

  • Grundrezept für Hefeteig
  • 500 g Mehl 550 er Mahlgrad ist ideal, das normale 405 er geht auch
  • 180 ml Milch (lauwarm)
  • 20 g frische Hefe (1/2 Päckchen)
  • 75 g Zucker
  • 75 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 1 Ei
  • halbe Zitrone, davon die abgeriebenen Schale
  • Prise Salz
  • 1 kg Zwetschgen

Küchenhardware

  • kleines Gemüsemesser
  • Springform 26 oder 28 cm Durchmesser
  • Küchenmaschine / Mixer mit Knethaken
  • 2 Schüsseln (eine für Teig, eine für Pflaumen)

Zubereitung

Hefeteig ansetzten

In der lauwarmen Milch den Zucker und die Hefe auflösen. Die Milch-Mischung zum Mehl in der Küchenmaschine geben. Butter, Prise Salz, die abgeriebenen Zitronenschale und ein Ei kommen jetzt noch hinzu und alles wird erst langsam dann auf Stufe zwei der Küchenmaschine oder des Handmixers für 8 Minuten durchgeknetet bis der Teig glatt und geschmeidig geworden ist.
Den Teig abgedeckt für eine Stunde an einem warmen Ort in Ruhe gehen lassen bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

Zwetschgen vorbereiten

Während der Hefeteig geht kannst du dich um die Zwetschgen kümmern. Sie werden waschen und dann müssen die Kerne raus. Mit einem kleinen Küchenmesser schneide ich die Zwetschge vom Stielansatz nach unten der Länge nach bis auf den Kern durch.
Dann gehe ich mit dem Daumen in den Schnitt und klappe die Zwetschge auseinander und kann den Kern entfernen. Mit den Daumen gehe ich in den Schnitt und ziehe die Zwetschge auseinander und lege den Kern frei, den ich nun entfernen kann. Die beiden Hälften hängen idealer weise an der Rückseite zusammen.
Die beiden Zwetschgenhälften schneide ich nochmal ein, dabei darauf achten, dass ich sie nur ein und nicht durchschneide und habe somit eine zusammenhängende, geviertelte Zwetschge. Wenn ich zu tief einschneide macht das eigentlich auch nichts, es geht nur schneller beim Belegen des Hefeteigs.

Zwetschgen aufschneiden
Die geviertelte Zwetschge

Kuchen belegen

Den schön aufgegangen Hefeteig knete ich von Hand nochmal richtig durch und je nachdem wie dick ich den Hefeteig unter den Pflaumen mag nehme jetzt 250-350 g Teig und drücke den Teig mit den Fingern bis er sich gut verteilt hat, so spar ich mir das Ausrollen und zurechtschneiden.
Tipp: Beim Backen verlieren die Zwetschgen etwas Flüssigkeit, mit Hilfe von Semmelbröseln oder Sahnesteif, welches dünn auf den Teig gestreut wird kannst du den Saft binden.

Jetzt nehme ich mir die geviertelten Zwetschgen und setzte sie mit der Spitze auf den Teig während die Rückseite der Zwetschge an der Form lehnt. Wenn der erste Ring fertig ist mache ich innen weiter und arbeite mich in die Mitte vor.

Dabei darauf achten, dass die Zwetschgen schön dicht und aufrecht stehen.

Schön dicht belegt kommt die Form in den Ofen.

Im Ofen

Der fertig belegte Kuchen kommt auf der untersten Schiene für 30 Minuten bei 200°C Ober- Unterhitze in den Backofen. Falls dir der Zwetschgenkuchen zu sauer sein sollte kannst du ihn nach dem Backen mit etwas Zucker bestreuen. Bitte nicht vorher, sonst zieht der Zucker den Saft aus den Zwetschgen und er wird matschig.
Jetzt noch einen Becher Sahne schlagen und du hast alles was du brauchst.

Fehlt nur noch der Klecks Sahne

Das Rezept für Zwetschgenkuchen gibt es hier als Druckversion & Download

Küchentipp Nr. 11: Ich will mehr! Kräuter durch Stecklinge vermehren

Der Küchentipp ist eigentlich ein Gartentipp. Wie kann ich Kräuter und andere Pflanzen, die ich in der Küche nutze vermehren? Oder du hast bei Freunden oder dem Nachbarn Kräuter gesehen, die du auch gerne zu Hause haben möchtest. Einfach fragen, ob du ein paar Triebe abschneiden kannst und in 2 Wochen hast du dir deinen eigenen Kräuter mit Hilfe von Stecklingen gezogen. Hier können Kids prima mithelfen und ihre eignen Pflanzen ziehen.

Stecklingsbox
Die alte Kunststoffbox wird zum Gewächshaus für Kräuterstecklinge

Was sind Stecklinge?

Stecklinge sind gut ausgebildete Triebe, der zur vermehrenden Pflanze. Diese Triebe werden in die Erde gesteckt, daher der Name Steckling und sie bilden bei richtiger Pflege neue Wurzeln aus und eine neue Pflanze wächst aus dem Steckling. Kling einfach? Ist einfach!

Was brauche ich dafür?

  • ca. 10 cm lange Stecklinge von den Pflanzen, die du vermehren willst (Cola-Strauch, Rosmarin, Salbei, Wandelröschen, ….)
  • Einen Pflanzbehälter in dem die Stecklinge Wurzeln bilden können. Das kann einen Blumentopf oder ein Cherry-Tomateneimer sein, ….
  • Blumenerde (wenn du Anzuchterde hast ist gut, normale Blumenerde funktioniert ebenso)
  • Gefrierbeutel oder Frischhaltefolie zum Abdecken des Pflanzengefäßes
  • Messer oder Gartenschere

Stecklinge richtig einpflanzen

Die unteren Blätter oder kleinen Äste der abgeschnittenen Triebe werden entfernt.
So braucht der Steckling, der ja noch keine Wurzeln hat weniger Wasser und die Blätter faulen nicht in der Erde.
Du kannst auch die Spitze kürzen, dann bildet der Steckling bald mehrer neue Triebe aus.

Steckling
Cola-Kraut-Steckling kommt in die Erde

In den Pflanzbehälter kommt ca. 5 cm Blumenerde. Wichtig ist, das der Topf oder Behälter ein Loch im Boden hat, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Es kann ein Blumentopf oder auch ein Tomateneimer mit Deckel sein. Du brauchst kein Anzuchthaus kaufen – nutze was du da hast.
Die Stecklinge werden 3-4 cm tief in die Erde gesteckt und leicht angedrückt. Der Behälter muss mit einem Deckel, einem Gefrierbeutel oder Frischhaltefolie bedeckt werden, damit in deinem Minigewächshaus ein feuchtes Klima entsteht, das den Steckling vor dem Austrocknen schützt. Wenn ein Blumentopf genutzt wird eignet sich ein Gefrierbeutel, der einfach über den Topf gestülpt wird.
Der Stecklingstopf soll an einen hellen Platz ohne direkte Sonne stehen.

Stecklingsbehälter
Stecklinge Cola Strauch

Nach 2-3 Wochen kannst du die nun bewurzelten Stecklinge vereinzeln oder an wartende Freunde und Nachbarn abgeben.

Kräuter zu vermehren ist gar kein Hexenwerk. Ein Topf, ein Gefrierbeutel und ein paar Stecklinge.
Viel Erfolg beim Ausprobieren wünscht euch Alex von Schmeckentdecker.

Einfach Reis kochen ohne Reiskocher

Meine Kids lieben Nudeln. Mehrmals die Woche. Ich mag Nudeln auch, aber ebenso die Abwechslung. Reis ist da eine gute Idee und gehört zu den Lebensmitteln, die im „Vorratsschrank“ immer da sind und zu vielen Gerichten passen:, ob zu Curry, gebraten oder Chop Suye.

Reis kochen funktioniert mit einem Reiskocher perfekt. Reis und Wasser abmessen. Alles in den Reiskocher und anschalten. Fertig.
Nur hat nicht jeder Platz für ein weiters Küchen Gadget – und in einem normalen Topf geht es fast genauso gut – wenn du ein paar Dinge beachtest. Los geht’s!

Reis kochen im Kochtopf mit der Quellmethode

Quellmethode bedeutet: der Reis (Basmati oder Jasminreis) saugt beim Kochen und Garen das ganze Wasser auf (er quillt), wird schön locker und du musst ihn nicht abgießen. Du sparst Abwasch und wenn der Reis einmal gekocht hat brauchst du nur noch deinen Küchentimer.

Reis waschen

Waschen – ist der Reis etwas dreckig? Nicht dreckig, aber der an den Reiskörnern haftende Reisstaub, der überwiegend aus Stärke besteht würde beim Kochen aufquellen und den Reis matschig werden lassen.
Die benötigte Menge Reis (50g pro Kind und 80 g pro Erw.) kommt in einen Topf. Den Reis in den Topf geben und mit kalten Wasser auffüllen. Nun mit den Händen den Reis mischen, so dass sich der Reisstaub von den Körnern löst. Das Wasser vorsichtig abgießen und den Waschvorgang 2 mal wiederholen. Hierdurch wird der Reis später schön locker und körnig.

Wenn du Zeit hast – Einweichen

Wenn Du Zeit hast, lass den Reis bedeckt mit kaltem Wasser 30 Minuten einweichen, er quillt etwas auf, es kommt zu weniger gebrochenen Reiskörnern und die Kochzeit verkürzt sich um ein paar Minuten.

Die richtige Wassermenge – nicht zu viel – nicht zu wenig

Bei der Quellmethode kommt es auf die richtige Menge Wasser an. Zuviel Wasser und der Reis wird matschig – zu wenig Wasser und der Reis wird zu körnig und klebt am Boden fest.
Wenn du den Reis im Kochtopf kochst, brauchst du die 1,5 fache Menge an Wasser. Sprich du hast eine Tasse Reis, dann brauchst du 1,5 Tassen Wasser.
Oder du kochst mit Augenmaß. Aus Bequemlichkeit wasche ich den Reis gleich im Kochtopf. Den gewaschenen Reis im Topf verteilen und mit kaltem Wasser aufgießen. Die Wasserlinie sollte 2 cm über dem Reis stehen. Jetzt noch einen Teelöffel Salz drüber streuen, wer mag kann noch ein Stückchen Butter dazu geben und mit einem gutschließenden Deckel auf dem Herd zum Kochen bringen.
Bitte die Platte nicht auf Vollgas stellen, sonst besteht die Gefahr, dass der Reis am Topfboden ansetzt. Ich nutze an meinem Induktionsherd Stufe 7 von 9.

Du lässt den Reis für 3 Minuten ordentlich Blubbern, dann stellst du die Platte auf die kleinste Stufe und lässt den Reis zugedeckt weitere 15 Minuten garen und bekommst lockeren angenehm duftenden Reis ohne viel Arbeit. Wichtig ist, dass der Deckel die ganze Zeit drauf ist und du nicht im Reis rühst, sonst wird er schnell patschig.

Wenn es beim ersten Mal nicht perfekt klappt – nicht so schlimm. Wie meistens im Leben wird das Ergebnis mit ein bisschen Übung besser.

Kräuterlimonade

Selbstgemachte Limo kann so einfach & so lecker sein

Wenn die Temperaturen in Frankfurt mal wieder an der 30°C Marke kratzen ist eine selbst gemachte Kräuterlimonade genau das Richtige.
Hier kannst du Süße und Geschmack steuern. In diesem Rezept sorgen Minze, Rosmarin und Zitrone für eine herrliche Erfrischung. Wer mag bringt mit Ingwer noch etwas mehr Power in die Limo.

Zutaten für 2,5 Liter Limo

  • 1 Liter Apfelsaft
  • ½ Bund Minze
  • ½ Bund Zitronenmelisse
  • 3 Stängel Rosmarin
  • 1 Stück Ingwer (2 cm)
  • 1 Bio Zitrone
  • 2 El Zucker
  • 1,5 Liter kaltes Mineralwasser
  • Eiswürfel nach belieben

Küchenhardware

  • Kochtopf
  • Kochlöffel
  • Sieb
  • Glaskrug

Zubereitung

  1. Die Kräuter waschen und in den Kochtopf legen. Den Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden und mit 2 El Zucker in den Topf geben. Alles mit dem Apfelsaft aufgießen.
  2. Den Kräutersud erhitzen. Die Mischung dabei mit dem Kochlöffel umrühren. Beim Erhitzen fallen die Kräuter zusammen und Zutaten werden vom Saft bedeckt und können Ihr Aroma abgeben.
  3. Hat alles einmal aufgekocht, den Herd wieder abschalten und die Mischung noch 15 Minuten ziehen lassen.
  4. Die Kräuter und dern Ingwer aus dem Kochtopf fischen und unser Limokonzentrat abkühlen lassen.
  5. Das Limokonzentrat durch ein Sieb in einen Glaskrug abgießen und mit dem Mineralwasser aufgießen. Zwischendurch probieren ob das Mischungsverhältnis stark genug ist oder noch weiter verdünnt werden kann.
  6. Jetzt noch Eiswürfel und Zitronenscheiben in die Limo geben und eiskalt genießen.

Wenn du noch Minze übrig hast kannst du die Limogläser damit dekorieren.


Tipp

Wenn du magst kannst du mit weiteren Kräutern experimentieren. Zitronenthymian oder Basilikum funktionieren auch. Nimm erst mal nur ein paar Zweige und mache eine kleinere Menge Limo zum Testen.

Marmorkuchen – einfach der Beste

Marmorkuchen

Marmorkuchen, der Klassiker unter den Rührkuchen. Abwechslungsreich, sieht immer anders aus und mit diesem Rezept schmeckt er noch am nächsten Tag wie frisch gebacken.


Rezept als PDF


Zutaten für eine Gugelhupfform

  • 1 Becher Saure Sahne (200g)
  • 250 g Butter
  • 2 Becher Zucker (inklusive 2 El Vanillezucker)
  • 3 Becher Mehl oder 2 Becher Mehl und 1 Becher Stärke
  • 4 Eier Gr L oder 5 Eier Gr, M
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Teelöffel Natron
  • 1 Prise Salz
  • 2 gehäufte EL Backkakao
  • 2-3 Schluck Milch

Küchenhardware

  • 2 Rührschüsseln
  • der Saure Sahne Becher ist unserer Messbecher
  • Gabel & Löffel
  • Handmixer
  • Teigschaber
  • Gugelhupfform oder große Kastenform (30 cm)

Zubereitung

Saure Sahne in die Rührschüssel geben. Ebenso die Eier, weiche Butter und zwei Becher Zucker (inkl. des Vanillezucker) und die Prise Salz. Alles gut mit dem Mixer verrühren.

Mehl, Stärke, Backpulver und den gestrichenen Löffel Natron in die Schüssel geben und nur solange Rühren bis alle Zutaten einen geschmeidigen Rührteig ergeben. 1 Minute sollte reichen. Das Natron fängt recht schnell an zu reagieren, deshalb den Teig zügig teilen und die Form bringen und nicht mehr mixen als notwendig.

Den Teig halbieren. Die eine Hälfte kommt in die gefettete und bemehlte Backform und die andere Hälfte kommt in die andere Schüssel und wir mit dem Kakao gemischt. Der Kakao macht den Teig trockener, deshalb 1-2 Schlucke Milch zugeben.

Den Schockoteig nun auf den hellen Teig in die Form geben und mit einer Gabel in drehenden Bewegungen den Schockoteig in den hellen Teig reindrehen, um ein schönes Marmormuster zu bekommen.

Bei 175°C Ober- Unterhitze kommt der Kuchen für 50-60 Minuten in den Ofen.
Die Backzeit hängt stark von Ofen und Backform ab, daher nach 50 Minuten mit der Stäbchenprobe schauen ob der Kuchen schon fertig gebacken ist. Mit dem Schaschlickspieß oder einem dünnen Messer in der Mitte der Form in den Kuchen stechen. Klebt noch flüssiger Teig am Stäbchen braucht der Kuchen mindestens nochmal 5 Minuten.

Ist der Kuchen fertig, die Form aus dem Ofen nehmen und für 10 Minuten abkühlen lassen, bevor du den Kuchen mit einem Messer vom Rand der Form löst und auf einen Rost oder großen Teller stürzt. Mit Puderzucker bestäuben und schmecken lassen.

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Küchentipp Nr. 10: WOHIN MIT KRÄUTERRESTEN?

Sommerzeit und deine Kräuter auf dem Balkon wachsen viel schneller als du sie zum Kochen aufbrauchen kannst? Oder du hast einen Bund Petersilie gekauft, brauchst nur 1/3 davon und willst den großen Rest nicht wegschmeißen?
Dann mach dir deine eigenen Tiefkühlkräuter.

Kräuter einfrieren – nichts leichter als das!

Einfach die Kräuter waschen, mit der Salatschleuder trockenschleudern und dann mit einem großen Küchenmesser und der Wiegetechnik die Kräuter so klein schneiden wie du es magst. Ab in ein Schraubglas oder eine Gefrierbox und du hast noch im Herbst & Winter frische Kräuter.
luftdicht verschlossen halten sie sich bis zu 12 Monaten.

Zucchiniauflauf

Zucchiniauflauf ist ein schmackhaftes Sommergericht. Er lässt sich gut vorbereiten und schmeckt auch bei 30°C lauwarm. Das Hackfleisch lässt sich problemlos durch Sojaschnetzel ersetzen.
Perfekte Mischung aus Zucchini und Tomate. Das Topping aus Schmand und Parmesan passt super. Es ist durch den Schmand nicht so kalorienintensiv wie eine dicke Käsekruste, bringt durch den Parmesan genug Würze mit und rundet den Auflauf ab. Dazu noch eine Scheibe Baguette oder Focaccia und alle sind zufrieden.

Direkt zum Rezeptdownload

Zucchiniauflauf im Ofen
Nach 30 Minuten im Ofen – perfekt!

Zutaten

  • 3 mittelgroße Zucchini
  • 400 g Hackfleisch oder 150 g feine Sojaschnetzel
  • 1 Flasche Tomatenpasata 680 g
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • Salz, Pfeffer und Zucker zum Würzen
  • 1/2 Tl scharfe Paprika wer mag
  • 1 gehäuften Teelöffel getrockneten Thymian
  • 100 g Parmesan
  • 200 g Schmand
  • Schluck Milch / Wasser

Küchenhardware

  • Auflaufform 30 x 20 x 6 cm
  • Schneidbrett mit Messer
  • große Bratpfanne mit Kochlöffel
  • Reibe für den Parmesan

Zubereitung

Damit die Zubereitung reibungslos klappt solltest du folgende Arbeitsschritte zuerst erledigen

  • Zucchini waschen und in Scheiben schneiden
  • Zwiebel und Knoblauch kleinschneiden
  • Parmesan reiben und mit Schmand und einem Schluck Milch verrühren
  • kläre die Frage vegetarisch (mit Sojaschnetzel) oder mit Fleisch oder fleischreduziert
    Tipp: Wenn du oder deine Familie Sojaschnetzel nicht kennen, probier aus einen Teil des Hack mit Sojaschnetzel ersetzten. Von der Konsistenz können feine Sojaschnetzel gut angebraten im Auflauf mit Hack mithalten, den Fleischgeschmack können sie nicht ganz ersetzten.
  • falls du feine Sojaschnetzel statt oder mit Hack nutzt – rechtzeitig einweichen

Das Hackfleisch oder die eingeweichten Sojaschnetzel kommen in die Pfanne und werden scharf angebraten.
Sobald es gut gebräunt ist kannst du die Hitze runter drehen und die kleingeschnittene Zwiebel und Knoblauch, sowie den Thymian, samt Pfeffer zugeben und leicht anbraten.
Wenn du ein große Bratpfanne nutzt brauchst du keinen weiteren Topf und kannst das Pasata gleich in die Pfanne geben. Die geleerte Pasata -Flasche spüle ich nochmal mit einem kleinen Glas Wasser aus, um alle Tomatenreste raus zu bekommen und gieße das „Spülwasser“ ebenfalls in die Pfanne.

Jetzt die Hackfleischsauce mit Salz und Zucker abschmecken. Den Thymian solltest du gut rausschmecken. Sein herbes Aroma verbindet das Hack mit der milden Zucchini und passt prima.
Die Sauce darf etwas salziger als normal sein, da die rohen (ungewürzten) Zucchinischeiben einiges Salz aufnehmen und es sonst zu fad würde.
Ohne Deckel für 10 einkochen lassen. Die Sauce muss nicht so flüssig wie Bolognese sein, da die Zucchini im Ofen noch Flüssigkeit abgeben.

Hackfleischsoße

In Form bringen

Du gibst einige Tropfen Olivenöl in deine Auflaufform und verteilst sie mit einem Küchentuch oder einer Scheibe Zucchini. Dann belegst du den Boden mit einer ersten Schicht Zucchini. Die Zucchini sollen sich dabei wie Dachziegel ein Stück überlappen.

Erste Schicht Zucchiniauflauf
Dachziegelzucchini

Auf die Zucchini kommt dann eine Schicht Hachfleischsauce und dann wieder Zucchini und wieder Sauce. Das Spiel wiederholt sich bis die Zutaten aufgebraucht sind. Ist natürlich abhängig davon wie groß die Auflaufform ist. Bei mir gibt es drei Zucchinischichten, wobei die letzte Schicht Zucchini die ist, die mit dem Parmesan-Schmand-Topping abgeschlossen wird. Die Form ist aber dann auch voll bis oben hin und es besteht die Gefahr des Kleckerns im Ofen wenn der Auflauf anfängt zu blubbern.
Wenn du ein Rezept und seine Menge noch nicht kennst bzw. ausprobiert hast und dir zwei verschieden große Formen zur Auswahl stehen – nimm lieber die größere Form.

Im Ofen

Hat alles in die Form gepasst schiebst du diese auf der mittleren Schiene bei 180°C Ober-Unterhitze für 30 Minuten in den Ofen.
Wird der Auflauf zu Kross und droht zu verbrennen kannst du ihn mit Alufolie abdecken oder nimmst ein Backblech. Fehlt hingehen etwas die Bräune, kannst du kurz vor Ende die Grillfunktion zuschalten. Dann solltest du allerdings dabei bleiben oder deinen Ofen gut kennen, denn je nach Power deines Ofens können 2 Minuten über Kross und Verbrannt entscheiden:-).

Zucchiniauflauf im Ofen
nach 30 Minuten im Ofen

Wenn der Auflauf aus dem Ofen kommt lässt du ihn 10 Minuten stehen und servierst ihn großzügig mit Baguette oder Focaccia.
Das knusprige Baguette saugt die Sauce perfekt auf und ist das perfekte Gegenüber zum saftigen Zucchiniauflauf.

Zucciniauflauf angerichtet
Saftiger Zucchiniauflauf mit Baguette – lecker kann so einfach sein.

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Tarta de Santiago – der einzige wahre Mandelkuchen

Locker. Saftig. Lecker. Einfacher spanischer Mandelkuchen, der ohne Mehl und Milch auskommt. Dafür aber mit feinem Olivenöl gebacken wird.
Wer Mandeln mag kommt hier auf seine Kosten. Kein Schnick Schnack. Einfache Zutaten – ehrlicher Geschmack.

Direkt zum Rezeptdownload.

Spanischer Mandelkuchen
Locker, lecker , saftig. Mandeln in ihrer schönsten Form.

Zutaten

  • 250 g (frisch) gemahlene Mandeln
  • 180 g Zucker
  • 1 El Vanillerumaroma
  • 100 g Olivenöl
  • 6 Eier
  • Schale einer Zitrone
  • Messerspitze Zimt
  • Prise Salz
  • 1 Tl Mehl für die Form

Küchenhardware

  • Springform 26 / 28 cm Durchmesser
  • Mixer
  • Reibe für die Zitrone
  • Rührschüssel & Mixbecher
  • evtl. Küchenmaschine mit Reibeeinsatz zum Mahlen der Mandeln

Zubereitung

Vorbereitung: Die Mandeln fein mahlen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee steif schlagen und beiseite stellen. Die Zitronenschale mit einer Reibe abraspeln. Nur die gelbe Schicht, ohne den bitteren, weißen Schalenanteil.
Die Backform einfetten und mit einem Löffel Mehl bestäuben.
Die Eigelbe mit dem Zucker in einer großen Rührschüssel mit dem Mixer schaumig schlagen. Sie gemahlenen Mandeln, Salz, Zitronenschale und den Zimt zugeben.

Nun das Olivenöl zugeben und alles mischen.

Jetzt kommt der Eischnee in die Schüssel, der sorgt dafür, dass der Kuchen schön locker wird. Mit dem Teigschaber vorsichtig unterheben , bis eine luftige Mandel-Teig-Mischung entstanden ist.

Den Mandelteig in die gefettete und bemehlte Springorm füllen und bei 180°C Ober- Unterhitze für 45-55 Minuten im unteren Drittel des Backofens backen.
Nach 45 Minuten mit der Stäbchenprobe prüfen ob der Kuchen fertig ist. Klebt kein Teig am Holzstäbchen ist der Kuchen fertig. Klebt noch flüssiger Teig dran -nochmals 5 Minuten backen.

Wird der Kuchen zu dunkel, kannst du ihn zum Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken.

Spanischer Mandelkuchen

Woher kommt der Name? Der Kuchen wurde bereits im 15 Jahrhundert in Santiago de Compostela gebacken und hat daher auch seinen Namen. Traditionell wird er mit Puderzucker und einem Jakobsschwert verziert.
Eine Schwertvorlage zum Ausdrucken und Ausschneiden findest du hier.

Das Rezept zum Ausdrucken und Speichern

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Rhabarber-Himbeer-Streuselkuchen

Rhabarberkuchen Zutaten
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Knuspriger Streusel, trifft auf saftige Füllung und lockeren Boden. Ein süß sauerer Genuss.

Im Frühjahr ist Rhabarber die erste saisonal und regional verfügbare Obstsorte, meist noch vor den deutschen Erdbeeren. Pur ist er zu sauer, doch in einen Kuchen eingebacken mit krossem Streusel ist das Zusammenspiel von Süße und Säure richtig lecker.

Da Hefeteig immer etwas Mehr Arbeit und Zeit braucht mache ich auf einem Blech gleich zwei Kuchen. Eine Seite mit Rhabarber-Himbeer-Streusel und die andere Hälfte als Butterkuchen mit Mandelplättchen. Eben Halb & Halb. Das hat den Vorteil, dass die Rharbarbergegener auch was leckeres abbekommen.

Wenn du weniger Esser und weniger Zeit hast kannst du einen Rührteig als Basis nehmen, der mit Rhabarber-Himbeer-Streusel belegt in einer Springform gebacken wird. Das Rezept findest du am Ende des Beitrags. Hier lang.

Rezept für ein Backblech mit Hefeteig

Zutaten

Hefeteig für den Boden

  • 500 g Mehl Typ 550 (Typ 405 geht auch, 550 backt besser)
  • 180 ml lauwarme Milch
  • 1/2 Würfel frische Hefe (21g)
  • 75 g weiche Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Obstfüllung (für 1/2 Blech)

  • 400 g geschälter Rhabarber
  • 150 g Himbeeren (gefroren)

Streusel (für 1/2 Blech)

  • 180 g Butter
  • 250 g Mehl (alternativ 125 g Haferflocken, 125 g Mehl)
  • 100 g Zucker
  • 25 g Vanillezucker (selbstgemacht)
  • 75 g gemahlene Mandeln
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 Prise Salz

Butterkuchenbelag

  • 100 g kalte Butter
  • 100 g Zucker
  • 100 g gehobelte Mandeln

Küchenhardware

  • Küchenmaschine mit Knethaken
  • 2 mittelgroße Schüsseln für geschnittenes obst und eine für den Streusel
  • Schneidbrett mit Gemüsemesser
  • Backblech mit Backpapier
  • Waage

Zubereitung

Der Hefeteig.
Mehl, weiche Butter, Salz und Ei kommen in die Rührschüssel der Küchenmaschine. In die Milch gibst du den Zucker und die Hefe und verrüst alles gut. Die Milchmischung kommt in die Rührschüssel, wo alle Zutaten für 2 Minuten langsam mit einander verrührt werden. Dann nochmal eine Stufe höher stellen und solange kneten bis ein glatter und weicher Teig entstanden ist. Dauert ca 5-7 Minuten.
Die Schüssel mit einem Deckel oder einem feuchten Handtuch abdecken, damit der Teig nicht antrocknet und für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Während die Hefe arbeitet und den Teig aufgehen lässt kannst du die Zeit nutzen und den Rhabarber und die Streusel vorbereiten.
Nach dem sich das Teigvolumen verdoppelt hat knetest du den Teig kurz durch und rollst ihn auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech aus. Jetzt 15 Minuten warten mit dem Belegen und alles wird gut.
Die Rharbarberfüllung. Die Schale vom Rhabarber abziehen und die Stangen in 1-2 cm lange Stücke schneiden. Wie du den Rahbarer am besten schälst erfährst du in dem Beitrag der Apfelkuchen, der auch Rhabarberkuchen sein kann.

Die Streusel. Alle Zutaten bis auf die Butter in eine Schüssel geben und mischen. Jetzt die Butter in kleinen Stücken zugeben alles verkneten bis eine streuselige Masse entsteht. Bei Seite stellen bis sie gebraucht werden.

Belegen und Backen

Du ziehst mit einem Messer eine Linie in der Hälfte des Backblechs und fängst an den Kuchen zu belegen. Die eine Hälfte mit dem Rhabarber, den Himbeern und den Streuseln.

Rhabarber-Himbeerbelag

In die andere Hälfte drückst du mit dem Finger im Abstand von 5 cm kleine Löcher in den Teig in die du die in dünne Scheiben geschnittene Butter legst. Dann die gehobelten Mandel auf dem Teig verteilen und alles ordentlich mit Zucker bestreuen. Wenn alles fertig ist kommt der Kuchen für 30 Minuten bei 200°C Ober- Unterhitze auf die untere Schiene in den Ofen.

Mit einer Portion Sahne serviert ist der Nachmittag gerettet.

Das Rezept für ein Backblech Halb & Halb. Ein halbes Blech mit Rhabarber-Himbeer-Streusel und die andere Hälfte als Butterkuchen auf der Grundlage eines Hefeteigs.

Rezept für Halb & Halb gibt es hier als PDF zum Download oder ausdrucken.

Das Rezept für eine halbes Blech / Auflaufform Rhabarber-Himbeer-Streuselkuchen mit Rührteigboden.

Das Rezept mit Rührteig für eine Springform: